Peter Schmidt ist der Designstar für Verpackungen. Er ist 73 lebt in Hamburg und macht mit 150 Mitarbeitern 20 Millionen Umsatz.

Er wurde vom Hamburger Abendblatt im März 2011 ausführlich interviewt. Dabei sprach er auch über die Haptik.

Hier der Ausschnitt:

MAGAZIN: Welche Verpackungs-Trends gelten heute?

SCHMIDT: Die Haptik — wie sich etwas anfühlt. Das Tasten, das Vortasten, spielt eine immer größere Rolle. Die Leute sind extrem nachdenklich geworden, sie brauchen ein gutes Gefühl bei Dingen, die sie kaufen sollen. Auch bei Massenprodukten wird unsere Einstellung dramatisch verändert. Meine Generation wurde durch den Krieg, den Wiederaufbau und die lange Friedenszeit geprägt; jetzt kommen die dramatischen Ereignisse von Japan dazu, die unser Erleben nachhaltig

verändern und uns klarmachen, dass wir über eine lange Zeit völlig falsch gedacht und gehandelt haben. Das wird einen Einbruch geben in unserem Denken.

2 Kommentare zu „Haptik – der Trend im Verpackungsdesign“

  • Kann man denn bei Haptik wirklich von einem Trend sprechen? Ich finde Haptik gehört je her zu richtigem Verpackungsdesign dazu! Ich finde nicht, dass es erst seit unserem Nachhaltigkeitsbewusstseins-Trend aktuell oder gar wichtiger geworden ist.

    • Hallo Herr Blemke,

      sorry für die verspätete Antwort. Sie haben vollkommen Recht in der Verpackungsindustrie ist die Haptik endlich angekommen. Wer hat sich nicht schon richtig geärgert, irgendetwas nicht einfach auf zu bekommen. Die wenigsten Verpackungen machen haptisch wirklich Spaß, viele sind mittlerweile gut. Da ist noch eine Menge Luft nach oben und da wird auch noch viel kommen, nicht nur bei den Öffnungsmechanismen, sondern auch bei der Haptik der Verpackungen selbst. Rocher ist da ein gutes Bespiel, zumindest Die verpackung der Praline selbst.
      Herzlich Haptisch
      Karl Werner Schmitz

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