Dass der Tastsinn unbewusst unsere Entscheidungen lenkt, ist nachweislich der Fall. Allerdings funktioniert das auch umgekehrt. So können zum Beispiel ungünstige Sitzmöbel wie ein weicher Stuhl oder ein runder Tisch eine Entscheidung hinauszögern und zu endlosen Debatten führen. Es ist daher wichtig, bei einem Verkaufsgespräch immer die richtigen Möbel zum Einsatz zu bringen. Das ist beim Kunden vor Ort sehr schwierig. Hier müssen haptische Verkaufshilfen zum Einsatz kommen. In Ihrem Büro ist es aber durchaus möglich, Ihren Kunden bereits durch die Sitzgelegenheit positiv zu stimmen und endlose Diskussionen zu vermeiden.

Zeit ist Geld. Sowohl für Sie als auch für Ihren Kunden. Daher ist es wichtig, ein Verkaufsgespräch möglichst knapp und zielorientiert zu gestalten. Lange Diskussionen und Verhandlungen führen in der Regel nicht zu guten Abschlüssen. Deswegen ist es wichtig, alle Faktoren auszuschalten, die eine Entscheidung verhindern und das Verkaufsgespräch in die Länge ziehen könnten. Achten Sie daher bei Ihrem Verkaufsgespräch auf die Wahl der richtigen Möbel. Denn die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die Sitzgelegenheit den Tastsinn und damit unsere Entscheidungen maßgeblich beeinflusst.

So führen zum Beispiel harte Stühle und eckige Tische schnell zu Entscheidungen. Demgegenüber neigen Verhandlungspartner auf weichen Stühlen und an runden Tischen dazu, viel zu diskutieren und eine Entscheidung hinauszuzögern. Die Unendlichkeit des Kreises wird auch an der Unendlichkeit des Verkaufsgesprächs deutlich. Achten Sie daher bei einem Verkaufsgespräch in Ihrem Büro darauf, Ihre Kunden gezielt auf geeignete Stühle zu setzen. Menschen, die bereits kurz vor einer Entscheidung stehen, sollten auf einem harten Stuhl Platz nehmen. Der Tastsinn wird die Entscheidung positiv beeinflussen und beschleunigen. Menschen, die Sie zunächst noch überzeugen wollen, sollten Sie auf weiche Stühle setzen. So erhöhen Sie die Chance, dass das Verkaufsgespräch länger geht und Sie gewinnen Zeit, um Ihren potenziellen Kunden zu überzeugen.

Beim Kunden vor Ort können Sie sich die Sitzgelegenheit leider nicht aussuchen. Hier entscheidet der Kunde, wer wo sitzt. Hier ist es extrem wichtig, den Tastsinn auf andere Art anzusprechen. Dies gelingt am besten mit haptischen Verkaufshilfen. Diese bringen Ihnen mehrere Vorteile: Zum einen können Sie einen unsichtbaren Wert oder ein unsichtbares Produkt greifbar machen. Mit einer haptischen Verkaufshilfe wird Ihr Kunde zum Beispiel den Wert einer Versicherung viel besser und leichter begreifen. Zum anderen können Sie so die Funktionsweisen des Tastsinns in gewissen Grenzen ebenfalls nutzen. Harte und kantige Gegenstände werden eine Entscheidung positiv beeinflussen, während weiche Verkaufshilfen vermutlich zu Diskussionen und Gesprächen führen werden.

Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit fünf Sinnen viel besser verkaufen können. Seh- und Hörsinn sind oft so überflutet, dass Sie auf diesen Kanälen Ihren Kunden nur sehr schwer erreichen können. Setzen Sie über die haptischen Verkaufshilfen einen weiteren Sinn in Gang. Ihr Kunde wird Sie viel besser begreifen und Ihnen positiver gegenüberstehen. Zudem funktioniert der Tastsinn viel intuitiver und unbewusster. Sie müssen Ihren Kunden somit nicht nur auf der Ebene des Verstandes ansprechen, sondern können auch sein Emotionszentrum wecken. Mit haptischen Verkaufshilfen und den richtigen Möbeln können Sie so ganz gezielt die Kaufentscheidung Ihres Kunden positiv beeinflussen.

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