Archiv für Juni 2012

 

Ich habe schon mal auf eine Messe für Arbeitssicherheit über Haptische Informationssystem gesprochen, aber auf den Schuh als Informationsgeber, das ist nun wirklich ein Knaller. Wir werden sehen, wie weit die Füße da tragen, aber der Vorteil ist simpel, haptische Informationen sind schneller und eindeutiger wahrnehmbar als optische.

http://www.haptische-verkaufshilfen.de/-717.html


Deswegen hat die BILD-Zeitung ihre Seite 1 heute mit der Hand geschrieben – unten links zum Download!

Es stirbt ein Stück Kultur! Jeder dritte Erwachsene hat laut einer englischen Studie seit einem halben Jahr nichts mehr mit der Hand geschrieben.

Im Schnitt haben die Befragten seit 41 Tagen keinen Stift mehr zur Hand genommen! Kommuniziert wird fast nur noch über SMS oder Mail. BILD erklärt, warum die Handschrift trotzdem wichtig ist.

Warum schreiben wir immer weniger?

• 85 Prozent der Firmen in Deutschland arbeiten mit Rechnern.

• Zu Hause haben 79 Prozent einen Computer, meist ans Internet angeschlossen. Auch hier wird nur noch getippt.

• Dazu kommen mobile Geräte. Allein 2011 wurden zwölf Millionen Smartphones in Deutschland verkauft (plus 31 %), meist per Touchscreen zu bedienen.

Mehr unter folgendem Link: http://www.haptische-verkaufshilfen.de/-715.html

„Griffig“ im wortwörtlichen Sinne will der Maklerpool Jung, DMS & Cie. AG (JDC) künftig seine Partner beim Vertrieb unterstützen. Er stellt ihnen dazu neuerdings eine haptische Verkaufshilfe namens „Pack’s an“ zur Verfügung, wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist.

Dabei handelt es sich um 13 hartvergoldete schwere Münzen, die das verfügbare Einkommen des Kunden symbolisieren. Die Münzen sollen die Vorsorgeberater ihren Kunden künftig gleich zu Beginn des Verkaufsgesprächs auf den Tisch legen.

http://www.haptische-verkaufshilfen.de/-714.html

Papier und somit Visitenkarten sind natürlicher Weise immer schon haptisch.

Aber sind sie auch attraktiv haptisch. Leider nehmen viele Normformen, oft auch noch billiges Papier und dann noch schlimmsten Falls schlecht billig selbst ausdrucken.

Wenn der Überbringer, dann noch erzählt, TOP-Qualitäts-Produkte zu verkaufen oder selbst TOP zu sein, dann passt das leider gar nicht zusammen.

Eine Visitenkarten sagt mehr aus als die meisten denken. Achten Sie deshalb auf die Qualität des Papiers, aber auch der Form, der Farbe und eventuell sogar auf die Funktion.

Mit dem Druck kann man auch viel Gutes tun, wie der folgende Bericht zeigt.

http://www.unternehmer.de/marketing-vertrieb/133391-moeglichkeiten-der-druckveredelung-so-werden-ihre-visitenkarten-ansprechender

Haptische Feedbacks waren mal ganz natürlich, jeder Schalter, klackte, klickte oder rastete ein. In der Touchscreen-Welt war da kein Gefühl mehr, beim Schalten.

Dieses Defizit wird jetzt „Gott sein Dank“ immer intelligenter gelöst.

Die Haptik kommt mit Macht zurück, weil die Finger einfach das Gefühl schneller und sicherer be-greifen, als die Augen es sehen.

Tolle Entwicklung.

http://www.elektor.de/elektronik-news/haptischer-touchscreen-als-schallwandler.2176949.lynkx

Rolls Royce spricht gezielt (wie die führenden andern Automarken auch) die 5 Sinne an. Mit der Studie Ghost Six Senses sollen sogar noch die verborgenen Sinne angesprochen werden. Willkommen in 5-Sinne-Club.

Ich melde mich freiwillig für eine Probefahrt, will jemand mit?

http://www.focus.de/auto/news/rolls-royce-ghost-six-senses-esoterik-auf-luxusniveau_aid_742260.html

Haptische interaktive Werbung direkt von Parship vor dem Starbucks in Köln.

Wenn das mal nicht g… ist. Was soll ich sagen, die haben es voll verstanden.

So kommt man sich näher!

Danke an meine Tochter, sie hat es gesehen und fotografiert.

Der Minority war ein starker Science fiction. Zu den technischen Highlights gehörte auf jeden fall der Bildschirm, der sich mit Fingerbewegungen bedienen lässt. Für Mac-User hat die Zukunft begonnen. Ich freue mich auf die Entwicklung, dass natürliche Bewegungen den Computer steuern werden. Die Haptik macht´s möglich.

http://www.wissenschafftwerte.ch/blog/minority-report-lasst-grussen-leap-motion/

Nun habe ich schon vor langer Zeit das Buch Embodiment empfohlen. Als ich dann bei Youtube „zu-fällig“ Prof. Hüther sehr interessiert zugesehen und gehört habe, wurde mir plötzlich klar, dass ist doch der, der Embodiment mit geschrieben hat. Ja er ist es und er ist wirklich richtig gut. Erfrischend gut.

Er bringt viele Dinge sehr einfach und sehr authentisch auf den Punkt, so wie das ein körperorientierter Denker wahrscheinlich gar nicht anders will.

Für alle die ein wenig tiefer in die Materie einsteigen wollen und doch für jeden sehr interessant.

Mein YouTube Video-Tipp: http://www.youtube.com/watch?v=rORQ1YeU0lM&feature=youtube_gdata_player

Hersteller verspricht leichte Integration in neue Geräte

Fremont (pte) Bei Tactus Technology tactustechnology.com… arbeitet man an der Zukunft der Touchscreen-Eingabe. Mit “Tactus” hat man ein Display auf Lager, das imstande ist, durch Erhebungen physische Tasten zu erzeugen, was die Bedienung wesentlich erleichtern soll. Das Unternehmen verspricht einfache Integration in bestehende Systeme und will die Technologie schon Mitte 2013 auf den Markt bringen.

Ölgefüllte Tasten

Tactus ersetzt dabei nicht das bestehende Touchdisplay, sondern liegt als dünne, flexible Schicht darüber, ohne die Bedienbarkeit zu beeinträchtigen. Wenn notwendig, kann diese an beliebigen Orten am Display fühlbare Tasten formen. Dazu setzt man auf eine biomimetische Technologie namens “Microfluidix”. Diese ermöglicht es, Flüssigkeiten – im konkreten Fall ein eigens entwickeltes Öl – zu schaffen und gezielt durch winzige Kanäle zu lenken.

Die taktile Schicht ist laut den Herstellern kompatibel zu bereits existierenden Displaysystemen und verbraucht nur wenig Strom. Im Gegensatz zu Systemen, die über Spannungsfelder oder Vibration künstliches Feedback erzeugen, handelt es sich somit um eine reale, physische Erfahrung. Die zu kreierenden Formen sind dabei frei anpassbar. Die Größe lässt sich gut skalieren. Vom Handybildschirm bis zum TV-Display soll alles möglich sein.

Zahlreiche Vorteile

Tactus Technology will das Ende der bislang zweidimensionalen Touchwelt einläuten. Die tastbaren Felder sollen dem User jene Vorteile wieder zugänglich machen, für die etwa die klassiche BlackBerry-Tastatur nach wie vor geschätzt wird. Das Fühlen der Buttons erlaubt schnelleres Schreiben mit weniger Fehlern sowie das Navigieren durch verschiedene Menüs im Blindflug.

Ein erster Prototyp wurde bereits anhand eines Android-Tablets vorgestellt. Engadget-Blogger engadget.com… hatten die Gelegenheit zu einem Hands-on und zeigten sich trotz kleinerer Macken beeindruckt von der Technologie. Wieviel die Integration einer Tactus-Oberfläche in ein Gerät den jeweiligen Hersteller kosten wird, ist noch nicht bekannt.

Artikel vom 09. Juni aus der Zeitung „Die Stadtredaktion“

http://www.haptische-verkaufshilfen.de/-697.html