Archiv für November 2011

Ausgezeichnete Kaffeewerbung mit 5 Sinnen und voll Haptisch

Ein wunderbares Beispiel fiir die hohe Verweildauer und Wirkung von Haptik und Duft kreierte die Hamburger Dependance der AgenturJWT Germany für Kraft Foods Europe mit dem >>Secrets-of-Coffee-Mailing<<.

Die Agentur sollte bei 100 internen und externen Entscheidern aus Marketing, Vertrieb und Einkaufsowie bei Top-Kunden die Kategorie Kaffee >>emotionalisieren<<. Das zunächst verblüffende Ergebnis: Eine weiße Box mit einem leeren Kalender. Ein kleines Heftchen erklärt dem Adressaten die Mechanik: Er musste die auf den weißen Seiten aufgebrachte Folie abziehen, Kaffee in die Hand nehmen und auf die Seite streuen; der Kaffee bleibt an der Klebefolie haften – und es kommen schließlich zwölf Kalendermotive zum Thema Kaffee zum Vorschein.

Rund 20 Minuten braucht der Adressat, um seinen Kalender fertigzustellen – so viel Zeit investieren insbesondere Zielgruppen aus dem B2B-Segment nur dann, wenn das Ergebnis interessant oder vergnuglich ist. Der Kaffeekalender vereinte beides, und somit war das persönlich oder per Kurier übergebene Mailing ein voller Erfolg.

Artikel aus der www.acquisa.de vom 06/2011

Persönliches Vorwort:
Der Newsletter ist auf dem Weg zu einem neuen Stil. In dieser Woche erhalten Sie den Newsletter noch mal mit dem alten System, aber schon in Hinblick auf den neuen Stil. Ab der nächsten Woche soll dann endgültig das neue System laufen, mit dem Ziel, dass der Newsletter schneller zu überschauen ist und Sie nur noch die für Sie interessanten Themen aufklicken.
Deshalb schreiben wir aktuelle News, immer ganz aktuell und zeitnah. Diese erscheinen auch in BLOG, XING, Facebook und auch als RSS. Die News werden dann im Newsletter noch einmal zusammengefasst mit aufgeführt. So kann hoffentlich jeder zu den News in der Dosierung und in dem Umfang, wie er es sich wünscht. Entscheiden Sie sich einfach für das Medium, das Ihnen am liebsten ist. Der Newsletter ist und bleibt die zentrale Informationsplattform. Viel Freude, gute Ideen, Glück und Erfolg.

Ihr Karl Werner Schmitz

Klicken Sie hier: http://www.haptische-verkaufshilfen.de/news/altersvorsorge-verkaufen-3-baelle-567.html


Below the line Aktivitäten werden häufig von Werbeartikeln begleitet. Die Werbewirksamkeit von Werbeartikeln ist nicht umstritten, allerdings ist im Vorfeld nur schwer einzuschätzen, wie groß die Werbewirkung sein wird. Das Handelsunternehmen Indavo GmbH hat unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. Martin Engstler ein Internettool entwickelt, mit dessen Hilfe die Wirksamkeit eines Werbeartikels im Vorfeld eingeschätzt werden kann.

Welche Nachteile hat das Werbemedium Werbeartikel? Abgesehen von vielen bekannten Vorteilen, ist es bislang nicht möglich, die Werbewirkung im Vorfeld präzise einzuschätzen.

Die bei Print- und Mediawerbung im Vorfeld bekannten Basiszahlen wie Opportunities to see (OTS), Opportunities to hear (OTH), Zielgruppenreichweiten und andere, erleichtern die Einschätzung des zu erwartenden Werbeerfolgs. Gleichzeitig lassen sich Rückschlüsse auf weitere Werbemaßnahmen zeitnah schließen.

Bei Werbung mit Werbeartikeln ist die Werbewirkung ungleich schwieriger vorherzusagen bzw. einzuschätzen. Ähnliche Probleme bereitet die Erfolgsmessung nach Verteilung der Werbeartikel. Rückschlüsse für weitere Werbemaßnahmen mit dem jeweiligen Werbeartikel sind nur durch kostenintensive Kundenbefragungen möglich.

Die Entscheidung für oder gegen einen Werbeartikel wird durch subjektive Einschätzungen der jeweiligen Entscheidungsträger geprägt. Ein Beispiel aus Befragungen von Unternehmen zum Auswahlverfahren ihrer Werbeträger verdeutlicht die Schwächen des Auswahlprozesses bei Werbeartikeln:

Eine Unternehmerin, die seit mehr als 5 Jahren ein Schlüsselband als Werbeartikel einsetzt, antwortete auf die Frage, warum sie dieses Schlüsselband nicht gegen einen anderen Werbeartikel austauschen möchte: „ …. einer unserer größten Kunden ist wegen genau diesem Schlüsselband bei uns vor Jahren Kunde geworden und deswegen…….“.

Diese Aussage und andere gleich gelagerte Aussagen zur Auswahl von Werbegeschenken waren Motivation für die Entwicklung des WerbOmeters.  Unter Mitwirkung von Prof. Dr. Martin Engstler ist die technische Basis für ein funktionsfähiges Internettool zur Einschätzung der Werbewirkung von Werbeartikeln geschaffen worden.

Die Funktionsweise des WerbOmeters basiert auf der Einführung einer zusätzlichen Messzahl, der Opportunity to use (OTU). Dieser Wert gibt an, wie viele Gelegenheiten zur Nutzung sich für den Empfänger eines Werbeartikels ergeben. Diese Messzahl ist erforderlich um die von der Nutzbarkeit eines Werbeartikels ausgehende Werbewirkung erfassen und messen zu können. Die bekannten beiden anderen Werte OTS und OTH werden gleichfalls gemessen und gewertet. Wobei dem OTH-Wert keine große Bedeutung beigemessen wird.

In der Praxis nutzt der Marketingleiter den WerbOmeter je Werbeartikel separat und ermittelt den zu erwartenden Werbewert durch die Beantwortung von einigen Fragen. Für jede Frage ergeben sich unterschiedliche OTS, OTU und OTH Werte, die in Summe einen Gesamtwert ergeben, die dem Artikel ein Ergebnis zuweisen.

Während der Eingaben durch den Nutzer wird anhand verschiedener Zeitmessungen ein sogenannter Touchwert ermittelt, der das Ergebnis sowohl in die eine als auch in die andere Richtung beeinflussen kann. Darüber hinaus gleicht der Touchwert Standardabweichungen aus, die maschinelle Eingaben ermöglichen würden.

Der WerbOmeter wurde durch einen erfahrenen Personenkreis getestet. Den Testanten waren die Werbekampagne und der jeweils eingesetzte Werbeartikel bekannt. Die Ergebnisse des WerbOmeters wurden mit den durch Kundenbefragungen ermittelten tatsächlichen Kampagnenergebnissen verglichen.

„Der Test hat bestätigt, dass die komplexen Zusammenhänge der Werbewirkungsforschung durch diesen einfach verständlichen Quick-Check für Unternehmenspraktiker mit durchaus validen Ergebnissen transparent gemacht werden können.“, so Prof. Dr. Martin Engstler in seiner Zusammenfassung zu den Testergebnissen.

Der WerbOmeter ist eine Shareware*, die jedes Unternehmen kostenlos auf seiner Webseite einbinden kann. Die derzeit verfügbare Beta Version wird weiter entwickelt und soll künftig alle Werte (OTS, OTU,OTH und Touchwert) separat ausweisen können.

Downloadadresse: http://www.indavo.de/werbometer/


*die für Shareware übliche freiwillige Bezahlung spenden Sie bitte direkt an ChildFund Deutschland e.V. (www.childfund.de)

Das Fraunhofer-Institut widmet sich nun auch professionell der Haptik. Die Dipl.-Designerin Sabrina Schreiner will die Haptik messbar machen und hat dazu ein Gerät entwickelt.

Nun bin ich natürlich sehr gespannt, wann denn die erste Haptische Verkaufshilfe, die also die unsichtbare Ware fühl- und begreifbar macht, vom Fraunhofer-Institut auf seine Wirkung untersucht wird.

Wir arbeiten dran.

Hören und sehen Sie sich den interessanten Artikel im DRadio Wissen an.

http://wissen.dradio.de/haptik-fuehlt-sich-gut-an.35.de.html?dram:article_id=10279&dram:audio_id=13134&dram:play=1

Es lohnt sich.

Das Werbeartikel Haptisch sind, viel wirksamer als gedacht, ist allen Fachleuten bekannt.

Nun ist das erste Fachmagazin HAPTICA erschienen. Es richtet sich in erster Linie an Marketingentscheider und Werbeagenturen.

Ich wünsche dem Magazin viel Erfolg und das die Haptischen Werbeeffekte wirklich hoch gehalten werden und der Titel mit diesem Anspruch nicht in einfachen Werbeartikeln untergeht, nur weil man sie anfassen kann. Das Beispiel aus dem ersten Heft mit dem „Kaffee-Kalender“ ist natürlich allererste Sahne. SUPER – weiter so. www.haptica.biz

Es gibt Verkaufsgespräche zum Anfassen, die sind nicht nur einfach gut, sondern richtig erfolgreich. Ich kenne keinen, der von dieser Idee nicht begeistert ist. Also machen, staunen und verkaufen.

http://www.youtube.com/watch?v=PEirb97Ovnc

Viel Erolg beim ausprobieren!